Glaubenszeugnis...

...von Jakob (Jasch):

Wie kam ich zum Glauben? Ich werd es euch mal erzählen: Ich, Jakob Töws, bin in einem chrislichem Elternhaus aufgewachsen und wurde auch dementsprechend erzogen. Dafür bin ich meinen Eltern und dem Herrn sehr dankbar. Hab mich auch als kleiner Junge irgendwannmal bekehrt. Ich weiß es nicht mehr genau wo und wann. Aber das Entscheidende in meinem Leben geschah auch etwas später... Ich wurde älter und die weltbekannten Teeny-Probleme kamen mit großer Wucht auf mich zu, der Gottesdienst war langweilig usw. So schwänzte ich mal zwischendurch, mal öfters. Was mich aber mit der Zeit immer weiter runterzog, war die Liebe, das Verlangen von einem Menschen geliebt zu werden. So lief ich von einer Entäuschung in die nächste. Es riss mich aber nur runter, weil ich keine intensive Beziehung zu Gott hatte und meine Sorgen ihm nicht anvertraute. Und so beschloss ich ohne Gott mein Leben zu führen. Ich fühlte mich von Gott und der ganzen Menschheit im Stich gelassen. Ich fing an mich sinnlos zu betrinken und ein „mir ist alles egal“ - Leben zu führen. Ich weiß nicht wieviele Menschen in dieser Zeit für mich gebet haben aber an dieser Stelle Herzlichen Dank dafür! Aber Gott war so gnädig und gab mir eine zweite Chance. Er schickte mir eine Person, die nicht locker ließ und mir deutlich machte, das ich ohne Gott nicht leben kann. Am 18.03.04 bekehrte ich mich und ließ Jesus in mein Herz. Es war der schönste Tag in meinem Leben. Was da alles von mir runterviel! Wahnsinn! Dem Herrn die Ehre. Kurze Zeit später durfte ich mich taufen lassen(04.07.04). Ich gehöre seit der Bekehrung der Gemeinde Christi und seit der Taufe der Gemeinde vor Ort an. Das es einen Gott gibt und er noch heute Wunder tut, sieht man an mir. Ich war unten, er hat mich zu sich hochgeholt. Er schenkte mir ein völlig neues Leben. Er schenkte mir eine Schulplatz und die erforderliche Arbeitsstelle für den Beruf, den ich sehr sehr gerne mache. Und noch viel mehr... (Alles an dieser Stelle zu nennen würde den Rahmen sprengen) Nicht's kann mich ihm entreißen. Dem Herrn die Ehre.

...von Nelli:

Ich hatte das Privileg in einem gläubigen Elternhaus aufzuwachsen. Schon von den Kinderschuhen an hörte ich biblische Geschichten und biblische Wahrheiten. Als ich ca. 9 Jahre alt war hatte ich furchtbare Angst davor in die Hölle zu kommen und ich übergab mein junges Leben Gott. Doch ich wurde älter und vernachlässigte die Gemeinschaft mit Gott und redete mir ein, dass ich gar nicht so schlecht war. Ich machte keine stille Zeit mehr und mein Abendgebet ratterte ich zu meiner Beruhigung einfach so runter. Bei einer Evangelisation am 8.10.1998 wurde mir dann klar, dass ich mich immer mehr von Gott entfernt hatte und machte einen Neuanfang. Am 07.07.2002 nahm ich die Taufe an um vor der sichtbaren und unsichtbaren Welt zu bezeugen, dass ich Gottes Kind bin. Es gibt immer wieder Hoch- und Tiefpunkte in meinem Leben aber ich merke, dass Gott immer bei mir ist. In kleinen und großen Wundern darf ich seine Liebe zu mir erkennen. Von einem großen Wunder möchte ich euch gerne erzählen. Am Anfang meiner Teenyzeit hat man bei mir Kinderrheuma im Sprunggelenk festgestellt. Ich konnte mich nur humpelnd fortbewegen und musste viele Tabletten schlucken und auch einige Krankenhausaufenthalte durchmachen. Als ich 18 war und meine letzte Kinderuntersuchung hatte, stellte der Arzt fest, dass die Entzündung weg war. Heutzutage kann ich mich wieder frei bewegen und dafür bin ich Gott unglaublich dankbar. Er hat mir auch in dieser Zeit Menschen zur Seite gestellt, die mich getröstet und ermutigt haben.